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Vorher-Nachher am Beispiel der Schulanlage in Schluein

Vorher-Nachher am Beispiel der Schulanlage in Schluein

VORHER-NACHHER AM BEISPIEL DER SCHULANLAGE IN SCHLUEIN

Vorher-Nachher-Bilder veranschaulichen deutlich, wie sich ein Projekt innerhalb des Planungs- und Umsetzungsprozesses verändert. Als Projektbeispiel dient hier die Schulanlage Schluein (GR). Die beiden Bilder zeigen unverkennbar, was sich innerhalb eines Jahres (auf dem Planungsareal) getan hat. Ein wenig genutzter Allwetterplatz wird zum vielseitig und intensiv genutzten Pausenplatzareal im Einklang mit der Natur.
wenig genutzter Allwetterplatz

vorher

Ein wenig genutzter Allwetterplatz wird zum vielseitig und intensiv genutzten Pausenplatzareal im Einklang mit der Natur

nachher

Was heisst Biodiversität und was macht sie aus?

 

Biodiversität = die Vielfalt der Ökosysteme (Lebensräume), der Arten (Pflanzen, Tiere, Pilze und Mikroorganismen) und der genetischen Vielfalt einer Art. Und diese Vielfalt gilt es, zu erhalten und zu fördern. Wir setzen uns mit unseren Projekten dafür ein.

Biodiversität dient als Lebensgrundlage und erhöht die Lebensqualität. Ohne Biodiversität keine Lebensgrundlage für den Menschen. Sie hat Einfluss auf das Grundwasser, generell den Wasserhaushalt, dient der Bodenfruchtbarkeit, der Verbesserung der Luftqualität (Luftreinigung), stellt Ressourcen zur Verfügung (z.B. Holz), und sorgt beim Menschen in vielerlei Hinsicht für Wohlbefinden, Erholung, Gesundheit und Ausgleich.

An der Schulanlage Schluein wurden bereits viele Strategien zur Biodiversitätsförderung bzw. zur Entsiegelung von Flächen umgesetzt. So ist im Bereich des Pump Tracks eine Wildblumenwiese angesät worden, die sich bereits gut entwickelt hat und vielen Insekten Platz bietet. Der Parkplatz ist wasserdurchlässig und begrünt, entlang der Gebäude im Bereich des Kindergartens wurden Ruderalflächen mit einigen Stauden (als Initialpflanzung) angelegt. Die bisher monoton bepflanzte Böschung besticht durch standortgerechte und abwechslungsreiche Bepflanzung. In den Nischen und Ritzen der Natursteine können sich diverse kleine Insekten oder auch Reptilien ansiedeln.

Viele einheimische Gehölze wurden in der Schulhausumgebung gepflanzt: so zum Beispiel die Alpenjohannisbeere (Ribes alpinum), die Haselnuss (Corylus avellana), der Gemeine Schneeball (Viburnum opulus), die Eberesche oder Vogelbeere (Sorbus aucuparia), die Mehlbeere (Sorbus aria) oder der Feldahorn (Acer campestre). Diese Wildgehölze tragen dazu bei, dass eine Vielzahl an Vögeln und Insekten eine Nahrungsquelle vorfinden und diese nutzen.

Gerne beraten wir auch Sie, um die Artenvielfalt zu erhalten oder zu fördern.

Sie wünschen sich eine Umgebungsgestaltung inklusive Biodiversität?

Unsere Kenntnisse machen Lebensräume wahr.